Schweiz gibt CBD-Hanf frei.

Ich gebe es ehrlich zu: Unser Nachbarland Schweiz fand ich schon immer seltsam. So eigenwillig die Schweizer sind, so eigenwillig ist nun auch ihr Umgang mit der Freigabe von Marihuana.

Seit heute darf in Schweizer Supermärkten nämlich ein Produkt frei verkauft werden, welches sich “Heimat” nennt; dabei handelt es sich um eine Packung Zigaretten, deren 19 Stück mit einer Art “Cannabis Light” gefüllt sind. Das ist eine speziell gezüchtete Weedsorte, die keinen oder kaum THC-Gehalt aufweist, dafür aber Cannabidiol ( leicht entspannend und schmerzlindernd).

Da aber die Schweizer Polizei bei Anhaltung nicht feststellen kann, ob man nun den “legalen” Hanf bei sich führt oder in Wirklichkeit seine Zigaretten mit hochwirksamen Kush vollgestopft hat, kommt es zu folgender Kuriosität: Das Weed wird ausnahmslos beschlagnahmt und zur Untersuchung in ein Labor eingeschickt. Ist es die “Heimat”-Sorte, darf man es wieder zurückhaben.¹ Man kann sich vorstellen, daß dieser Vorgang den einen oder anderen Monat in Anspruch nehmen dürfte – und die Kosten, die das verursacht…. naja die Schweiz ist ja angeblich sehr reich.

Im “Hanfjournal” wurde spöttisch geschrieben, daß sich die angrenzenden Staaten Deutschland und Österreich trotzdem bereits in vollster Panik befänden und jeweils ein Battaillon Gebirgsjäger an den Alpengrenzen stationiert hätten, um den gefährlichen “Weed-Tourismus” wirksam zu bekämpfen.²

Gebirgsjäger haben bereits Stellung bezogen.

Müssten sie aber gar nicht, denn “Heimat” ist bereits überall restlos ausverkauft. Mich erinnert das ein bisschen an meine Pubertät und unsere Versuche mit “Vogelfutter”(Nutzhanf), dessen grässlicher Geschmack uns dazu brachte, uns vollkommen angestrengt stundenlang alle möglichen Halluzinationen einzubilden.

Das kennen wir ja noch von früher.

Sorry, aber der CBD-Hanf von “Heimat” ist nun wirklich nicht, was wir Stoner brauchen oder wollen – wie man längst weiß, ist Cannabis in Verbindung mit herkömmlichen Tabak besonders lungenschädlich, ganz einfach, weil man wegen der erwarteten Wirkungssteigerung viel tiefer inhaliert. (Gescheitere Alternativen siehe hier). Und ich brauche nun wirklich keine “Beruhigungszigaretten”, dafür habe ich ja meine Benzos oder mein Opium (just kidding!). Ich will aber wirklich ganz sicher kein “Einheitsgras” sondern meine Freiheit und Individualität leben, sowohl bei der Aufzucht als auch beim Genuß von Maryjane.

Wie das mit dem “medizinischen Mariuhuana” wirklich funktioniert, habe ich vor kurzer Zeit im Rahmen eines Kalifornien-Urlaubs ausprobieren dürfen. Von meinen Erlebnissen in Venice Beach werde ich in Kürze hier mal berichten.

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¹. http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Legales-Gras-wird-fuer-die-Polizei-zum-Problem/story/26150663

². https://hanfjournal.de/2017/07/25/keine-chance-den-schweizer-cannabis-zigaretten/

Lass uns dampfen.

Natürlich ist das romantisch, Tüten zu drehen oder die Bong so richtig blubbern zu lassen. Aber wir leben in einer neuen Zeit, in der auch der Stoner wenigstens ein bisschen auf seine Gesundheit achten sollte.

Euer Bloghost zum Beispiel hat vor bald zwei Jahren mit dem Rauchen aufgehört, mit der einzigen Methode, mit der das meiner Meinung auch wirklich funktioniert: ich bin zum leidenschaftlichen Dampfer geworden, und puste seitdem voller Seligkeit meine aromatisierten Dampfwolken in die manchmal davon etwas irritierte Umwelt.

vgsisstop

Vorreiter: Leonardo DiCaprio

Ohne hier den Verschwörungstheoretiker heraushängen lassen zu wollen: die Gesundheits- und Tabakindustrie hat natürlich keine Freude mit uns Dampfern. Die negativen Informationen, die von dieser Seite veröffentlicht werden, basieren teilweise auf gedankenlos kopierten Falschinformationen, und bis zu einem gewissen Grad werden solche Infos wohl auch gerne absichtlich lanciert.

Ich habe im Rahmen meiner Arbeit als Journalist vor einiger Zeit Universitätsprofessor Dr. Bernd Mayer interviewt – der leitet den Bereich Pharmakologie und Toxikologie am Institut für Pharmazeutische Wissenschaften in Graz und setzt sich unermüdlich und öffentlich für für die Akzeptanz von E-Zigaretten als weniger schädliche Alternative zu Tabakzigaretten ein. Wenn du also genaue Informationen über Inhaltsstoffe und “Schädlichkeit” der E-Liquids brauchst, sind dessen wissenschaftliche Untersuchungen eine gute Anlaufstelle.¹

Prof. Dr. Bernd Mayer (Quelle: dampfer-magazin.de)

Seit längerem gibt es ausserdem schon eine (vom Tabakkonzern British American Tobacco in Auftrag gegebene) Studie, in deren Rahmen künstlich hergestelltes Lungengewebe sowohl Tabakrauch als auch einem E-Liquid ausgesetzt wurde. Ergebnis: Bei Tabakrauch sterben die Lungenzellen ab, Dampf dagegen hat die gleiche Wirkung auf Lungengewebe wie Luft

Wenn man also endlich den offensichtlich massiv schädlichen Wirkungen der Verbrennungsvorgänge beim Rauchen von Zigaretten entkommen ist, bleibt die Frage, was man mit Mary Jane’s Wunderkraut anfangen soll – da man ja eigentlich nun per Definition “Nichtraucher” ist, sollte man auch hier auf ein gesünderes Vehikel umsteigen. Gottseidank haben sich findige Unternehmen da längst spezialisiert und tolle Gadgets entwickelt. So eine Entwicklung möchte ich hier kurz vorstellen, nämlich den in San Francisco hergestellten PAX Vaporizer, ein wahres Wunderding.

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Wunderding: Der PAX Vaporizer

Von den Abmessungen und dem äußerlichen Endruck her wirkt der Pax wie ein Akku (was sich bei der Gepäckkontrolle an einem Flughafen schon einmal als sehr nützlich herausgestellt hat) – die wahren Werte liegen sozusagen eher unter der Haube. Eine kleine Brennkammer am unteren Ende wird mit Material befüllt und heizt dieses genau auf die Temperatur auf, bei der die wichtigen Aromastoffe dann über eine winzige Röhre hochsteigen und am anderen Ende mittels dezentem Mundstück inhaliert werden können.

Verbrennt wird hier also garnix; dementsprechend gibt es auch so gut wie fast keine Geruchsbelästigung für die Umwelt. Gesteuert wird der PAX mittels Schüttelbewegungen, das kleine X an der Vorderseite beherbergt mehrere farbige LEDs, die über die Akkulaufzeit Auskunft geben. Und: ein richtig genialer Algorithmus in den Bauteilen sorgt dafür, daß sich der lernfähige PAX mit der Zeit auf das ganz spezielle Zugverhalten des Benutzers einstellt.

Der Haken: Der Anschaffungspreis ist nicht ganz billig. Allerdings hat man dafür auch 10 Jahre Garantie und bei ausreichender Pflege so gut wie nie Probleme mit diesem wahrgewordenen Traum aller Stoner-Geeks. Ein kleiner Tipp: Wenn euch eine geringfügig längere Aufwärmphase nicht stört, könnt ihr auch den derzeit noch erhältlichen PAX II bestellen, der im Preis doch deutlich unter der neuesten Version liegt.³

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¹ https://www.dampfer-magazin.de/interview-mit-prof-dr-bernd-mayer-von-der-uni-graz/

² https://www.mr-smoke.de/magazin/e-zigaretten-studie-2015-dampf-unbedenklich/

³ https://www.vaposhop.de/vaporizers/portable_vaporizers/pax-2/

https://www.paxvapor.com/de/

http://www.e-dampfzigarette.at/

Hanfparade in Berlin.

Am 12. August findet in Berlin wieder die große Hanfparade statt, diesesmal unter dem Motto: “Breiter kommen wir weiter” (wohl als Reaktion auf die cannabiskritische Kampagne “Zu breit?“) – ein Riesenspektakel mit allem, was das Herz des Stoners begehrt. Das wäre doch ein Grund, wieder mal die alte Riesenstadt zu besuchen (alle in Berlin lebenden Stoner werden sowieso dort sein schätze ich mal) – das genaue Programm mit allen Locations gibt es hier.

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Weed und Gehirn.

Heute ist ja der “Welttag des Gehirns” unter dem Motto Schlaganfall – wirksam vorbeugen, optimal behandeln“. Daß man Schlaganfällen durch einem bewußten, gesunden Lebensstil vorbeugen kann, ist keine Frage. Hier auf der Breitseite soll es aber um einen anderen, nicht weniger wichtigen Aspekt gehen: Bist du gechillt genug? Oder endgestresst? Stress kann furchtbare Sachen anrichten. Dagegen hilft schon, sich wenigstens am Tag einmal hinzusetzen und mal entspannt in die Luft zu gucken. Und sich zu fragen, ob man glücklich ist. Klingt furchtbar naiv, klar, aber die Antwort auf diese Frage ist schon mal ein guter Indikator dafür, wie es dir so geht. Ein wenig später werde ich dir den Zusammenhang des “Im Jetzt sein” und wie Weed dir dabei helfen kann, zu dir selbst zu kommen, erklären. Für heute mal ein spannender Artikel von der Webseite HERB, der der Frage nachgeht, was die cannabinoiden Inhaltsstoffe eigentlich so mit deinem Gehirn anstellen. Keine Sorge: Ist zwar englisch, aber leicht zu lesen. Und coole Bilder, von Gehirnscans und so.

http://herb.co/2017/02/01/weed-brain/

Hello Stoners!

Das hier ist so eine Art Blog, Magazin… Infodump… was weiß ich! Da ich mich eh den ganzen Tag mit nix anderem beschäftige, gehts hier um Musik, Comics, Bücher, Philosophie für Stoner wie mich und natürlich auch um Informationen aus aller Welt auf dem Weg zur universellen Freigabe von Maryjane! Happy 420 everyone 🙂