Weed und Gehirn.

Heute ist ja der “Welttag des Gehirns” unter dem Motto Schlaganfall – wirksam vorbeugen, optimal behandeln“. Daß man Schlaganfällen durch einem bewußten, gesunden Lebensstil vorbeugen kann, ist keine Frage. Hier auf der Breitseite soll es aber um einen anderen, nicht weniger wichtigen Aspekt gehen: Bist du gechillt genug? Oder endgestresst? Stress kann furchtbare Sachen anrichten. Dagegen hilft schon, sich wenigstens am Tag einmal hinzusetzen und mal entspannt in die Luft zu gucken. Und sich zu fragen, ob man glücklich ist. Klingt furchtbar naiv, klar, aber die Antwort auf diese Frage ist schon mal ein guter Indikator dafür, wie es dir so geht. Ein wenig später werde ich dir den Zusammenhang des “Im Jetzt sein” und wie Weed dir dabei helfen kann, zu dir selbst zu kommen, erklären. Für heute mal ein spannender Artikel von der Webseite HERB, der der Frage nachgeht, was die cannabinoiden Inhaltsstoffe eigentlich so mit deinem Gehirn anstellen. Keine Sorge: Ist zwar englisch, aber leicht zu lesen. Und coole Bilder, von Gehirnscans und so.

http://herb.co/2017/02/01/weed-brain/

Smoke the Unicorn.

Bongkultur! Weil es ja keineswegs egal ist, woraus man sich sein High abholt; das sollte schon mit Stil passieren. Inzwischen kennen wir ja alle Arten von Gerätschaften, auch die abartigen Skull-Bongs haben inzwischen einen neuen Höhepunkt erreicht, da setzt man derzeit auf feines Kristall und beklebt das auch noch mit vergoldeten Marihuanablättern.

Hergestellt von “Ganjapreneurs in Colorado”, Wert: $ 100.000 (Bild von brobible.com)

Was mir gerade gut gefällt, ist die neue Niedlichkeit. Selbst getöpfert ist hier das Stichwort: süße Kitty-Pfeifen, oder gar vergoldete Einhörner, da gibt’s momentan einen totalen Run drauf – die Künstler (ja, wirklich Künstler und keine asiatische Billiglohnfabrik) kommen mit dem Brennen der begehrten Töpferware kaum nach. So hält die Weed-Kultur nun auch Einzug in die Bildende Kunst, bin schon gespannt, wenn die ersten Kunstobjekte in diversen Kunstgallerien herumstehen und wahnsinnig viel wert sind.

Objekte von Katie Marks, Silver Lining Ceramics (https://www.instagram.com/p/BTACF3VlliV/)

Savanah – The Healer.

Als Stonerbeauftragter der öserreichischen Radiosendung House of Pain bin ich ja mehr oder weniger die ganze Zeit am Scannen, was sich bei meiner Lieblingsmucke Neues tut. Und das ist eine gewaltige Menge, so beliebt war Stoner Rock vermutlich nicht mal in seinen Anfangszeiten. Was mich besonders freut, wenn ich auf den einschlägigen Kanälen unterwegs bin – österreichische Bands mischen da ganz vorne mit. Von Zeit zu Zeit werde ich hier ein paar meiner absoluten Lieblinge vorstellen; den Anfang soll die Grazer Band Savanah machen, deren Longplayer-Debüt auf Stonefree Records sowohl kompositionstechnisch als auch von der unfassbar fetten Produktion her alle …ähm, Boxen sprengt. Aber man soll das ja laut hören! Also hier mal zum scharfmachen ein Video und dazu die absolute Kaufempfehlung: muß man haben, essentieller Stoff. Punkt.

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http://www.stonefree.co.at/savanah.html
https://savanah1.bandcamp.com/

Tuckern.

“Tuckern”, so meine ungefähre deutschsprachige Vorstellung von “Truckin’“, das wird ja kaum noch praktiziert; mit dem Auto zu fahren bedeutet heutzutage eher Streß und den Wunsch, so schnell wie möglich von Punkt A nach B zu kommen, egal ob zur Arbeit oder zur Urlaubsdestination.

Und undenkbar noch dazu in Berlin, mit seinem überbordenden Verkehr und seinen rachsüchtigen Radfahrern; außer natürlich, man ist Tourist. So wie euer Bloghost als Öse mit familiären Banden nach Berlin schon mal mit seiner Frau eine wunderbar schrullige Touristenfahrt getätigt hat, in so einem restaurierten Barkas-Bus, inkl. DDR-Schlagern, Gratiswasser (als Ersatz für eine Klimaanlage) und kundigen Kommentaren des Fahrers (“Darfste nie vom Gas runtergehen, weißte, kriegste dann nie mehr an die Kiste“).

Durch Berlin mit einem Barkas inkl. Plastikrosen und DDR-Schlagern.

Sich so selig schaukelnd und schwitzend im Schritttempo zur “originalsten” aller Currywurst-Buden chauffieren zu lassen, das hatte wirklich Stil. Dieses Erlebnis ist mir kürzlich wieder in den Sinn gekommen, bei der Ansicht eines auf Youtube hochgeladenen Videos von Thomas Fanger und Mario Schönwälder, zwei Musikern, die heute noch der sogenannten “Berliner Schule” (im Sinne von Tangerine Dream und Schulze) huldigen. Das zwar inzwischen auf Ipads und Iphones statt mit riesigen Synthesizer-Türmen, aber was zählt, ist ja das Flair, und das haben die beiden sowas von drauf.

Womit wir wieder beim Thema wären: wer auf herrlich vor sich hintuckernden Krautrock, also nicht so in Richtung NEU, sondern eher so auf Cluster oder Manuel Göttsching (E2-E4) steht, der ist bei denen goldrichtig.

Ja und irgendwann haben sich Fanger & Schönwälder also in einem Kleinbus auf die Rückbank gesetzt, haben den legendären Lutz Graf-Ulbrich (Agitation Free! Lüül!) mit eingepackt, alles verkabelt und eine Fahrt durch Berlin zu einem grandiosen Konzert gemacht.

Man beachte auch den wunderbar lapidaren Kommentar von einem der Herren nach dem Ende des gespielten Songs:  “Da links rum ist ganz hübsch“. Ich kann nur sagen: Herzlichen Dank an euch für diese herrliche Reise. Bitte mehr davon!

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http://www.analogoverdose.de/
http://www.manikin.de/de/main.html

Hello Stoners!

Das hier ist so eine Art Blog, Magazin… Infodump… was weiß ich! Da ich mich eh den ganzen Tag mit nix anderem beschäftige, gehts hier um Musik, Comics, Bücher, Philosophie für Stoner wie mich und natürlich auch um Informationen aus aller Welt auf dem Weg zur universellen Freigabe von Maryjane! Happy 420 everyone 🙂